GESPRÄCHE MIT GOTT
- Pressestimmen



Programmkino.de - Nr. 39-2007 - 24.9.2007
Gespräche mit Gott
Von Stephen Simon
(Tao/Filmwelt/NFP, Kinostart 11. Oktober 2007)

Bild #02Neale Donald Walsch war ein erfolgreicher Journalist. Sein gesellschaftlicher Status war ausgezeichnet bis, ja bis zu jenem verhängnisvollen Autounfall, bei dem er sich einen Halswirbel brach. Jetzt war der Job futsch. Und bald konnte er seine Miete nicht mehr aufbringen. Arbeitslosigkeit bedeutete für ihn auch Obdachlosigkeit.

Ein Funken Hoffnung glühte noch auf, als mit Hilfe der Neale freundlich gesonnenen Leora ein kleiner Rundfunksender ihm eine Chance bot. Doch die Freude war kurz. Die Radiostation ging bankrott. Nun war Neale Walsch ganz unten.

Da scheint er ein esoterisches Erlebnis gehabt zu haben. Er fing an, mit „Gott“ zu sprechen, immer und immer wieder. Die Gespräche handelten vom Sinn des Lebens, von der Liebe, vom Glauben, von Gut und Böse, von Vergebung und Erlösung.

Er schrieb alles nieder, unter „Diktat“, wie er sagt. Daraus wurdenBild #03 Bücher, in aller Welt erfolgreiche Bücher. Neale Walsch erreichte nämlich nicht nur die Gottsucher, sondern auch die Käufer. Er ist heute ein gemachter Mann. Er tourt als eine Art Guru durch die Welt. Esoterik-Fans gibt es schließlich massenhaft.

Eines ist sicher: Diese Lebensgeschichte ist gut inszeniert. Vor allem die Obdachlosen-Szenen gehen unter die Haut. Eins zu null für die Regie. Und Henry Czerny spielt den Neale echt und anziehend. Man taucht in sein Leben ein.
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